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Cosmeceuticals - Kosmetik trifft Medizin
Cosmeceuticals sind Produkte die im Bereich zwischen Medizin und Kosmetik liegen. Sie sind die bisher stärkste Generation von Kosmetika und verbinden wissenschaftliches Know-how der Medizin mit professioneller Kosmetik. Cosmeceuticals unterliegen speziellen Herstellungsverfahren und verfügen über erheblich höhere Wirkstoffkonzentrationen als klassische Pflegekosmetika.
Ihr Wirkungsnachweis ist durch medizinische Studien geprüft.
Die Wortkreation ist zurückzuführen auf die Zusammensetzung der Begriffe Cosmeticum (Kosmetikum) und Pharmaceutical (Arzneimittel).
Viele der in Cosmeceuticals verwendeten Grundstoffe erfüllen pharmazeutische Qualitätsstandards. Dies beginnt bereits beim Produktionsprozess. So finden sich in den Wirkstoffen häufig Substanzen, die biotechnologisch aus Mikroorganismen hergestellt wurden. Pflanzenextrakte zeichnen sich durch einen standardisierten Wirkstoffgehalt aus. Doch ob biotechnologisch hergestellt oder aus Pflanzen extrahiert - für diese Kosmetika gilt stets der gleiche Grundsatz: Nur eine wissenschaftlich dokumentierte Wirksamkeit in Verbindung mit einwandfreier Verträglichkeit schafft jenes Mass an Qualität, das Verbraucher/-innen von kosmetischen Produkten mit Nähe zur Medizin erwarten.
Wie unterscheiden sich Cosmeceuticals von "herkömmlichen" Kosmetikas?
Der Gesetzgeber fordert für alle Kosmetika einen Mindeststandard hinsichtlich Verträglichkeit und Sicherheit. Deshalb hat er durch ein umfangreiches Regelwerk Vorsorge getroffen, dass dies bei allen Kosmetikprodukten erreicht wird und Gesundheitsschäden für den Verbraucher ausgeschlossen sind. Dies gilt z.B. auch für im Supermarkt erhältliche günstige Pflegeprodukte mit zufriedenstellender Hautverträglichkeit. Doch bei den niedrigen Preisen verwundert es nicht, dass nur wenig Spielraum für umfassende Wirkstoffkonzepte besteht. Deshalb wird häufig nur ein einzelner Pflegeaspekt in den Vordergrund gestellt, während bei Cosmeceuticals bei Bedarf umfassende Hautproblemlösungen das zentrale Anliegen darstellen - mit der Konsequenz, dass oft mehrere Wirkstoffe in ein Produkte eingearbeitet werden. Doch auch die Konzentration und die Verarbeitung sowie die Applikation spielen eine Rolle, wenn es darum geht, ob eine Substanz als Kosmetikwirkstoff oder Arzneimittel einzustufen ist.
Immer dann, wenn wirkliche Problemlösungen gefragt sind, können Cosmeceuticals ihre Stärken ausspielen. Da man bei den Wirkstoffen aus dem Vollen schöpfen kann, sind bei diesen Produkten in einer überschaubaren Zeit Normalisierungen gestörter Hautbilder, wenn nicht sogar deutliche Verbesserungen zu erwarten. Von Cosmeceuticals profitieren besonders die empfindliche, die unreine und alle Formen regenerationsbedürftiger Haut (Spannungsverlust, müdes Aussehen, Falten. Hierbei kommt auch dem Präventionsaspekt eine hohe Bedeutung zu.
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